Glockenkondensatableiter



 
 
 

1) Korrosionsbestänigkeit
Die Hebelmechanik ist lose geführt- keine engen Passungen. Alle Innenteile sind aus nichtrostendem Stahl. Ventilsitz und Kegel sind aus gehärtetem Chromstahl, geschliffen

2) Automatische Entlüftung
Ganz unkompliziert, nur ein Loch mit einem Reinigungsdraht. Kein Dampfverlust, weil unter der Glocke und im Gehäuse der gleiche Druck herrscht. Eventuell durchperlender Dampf kondensiert sofort in der Wasservorlage.

3) Schmutzunempfindlich
Das Auslaßventil liegt oben, es kann sich kein Schmutz ablagern. Feine Schmutzteilchen fallen herab in die Wasservorlage.

4) Hohe Funktionssicherheit
Robuste Konstruktion. Ventilhebel und Glocke sind die einzigen beweglichen Teile.

5) Kein Frischdampfverlust
Der Dampf wird unter der Glocke "gefangen". Er gelangt niemals zum Auslaßventil.

6) Verschleißarme Arbeitsweise
Da das Auslaßventil im oberen Teil der Wasservorlage liegt und der Dampf niemals an das Ventil gelangt, wird Erosion durch Dampf vermieden


 
Arbeitsweise
Bild1-1: Kondensat tritt unter der Glocke ein und füllt das Gehäuse. Die Glocke liegt durch ihr Eigengewicht unten. Das Ventil ist geöffnet. Kondensat und Gase können ungehindert abfließen. Schmutzteilchen werden mit durchgespült und können sich nicht am Ventil ablagern, da es sich im oberen Teil des Gehäuses befindet.
Bild1-2:Wenn Dampf in den Kondensatableiter eintritt, sammelt er sich unter der Glocke und bewirkt einen Auftrieb. Die nach oben steigende Glocke schließt das Ventil. Luft und nicht kondensierbare Gase strömen durch die Entlüftungsbohrung der Glocke und sammeln sich oben im Gehäuse.
Bild1-3:Langsam steigt der Kondensatspiegel in der Glocke. Das Dampfpolster, welches den Auftrieb bewirkte, wird kleiner. Noch bleibt das Ventil geschlossen.
Bild1-4: Der Kondensatspiegel ist weiter gestiegen und das Dampfpolster kleiner geworden. Nun überwiegt wieder das Eigengewicht der Glocke. Sie sinkt nach unten.