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Druckminderventile

Druckminderventile
Armstrong arbeitet seit Jahrzehnten daran, sein Wissen über Energieeinsparung in Verbindung mit Dampfanlagen zu erweitern und zu vertiefen und dieses Wissen an andere weiterzugeben. Als Teil unseres Produkt- und Dienstleistungsnetzes repräsentieren Druckminderventile (Pressure Reducing Valves, PRVs) und Temperaturregler erweiterte Optionen für eine zuverlässige Armstrong-Lösung.

Dampf, Flüssigkeiten und Gase fließen in der Regel unter hohem Druck zu den Verwendungspunkten. An diesen Punkten angelangt, reduziert ein Druckminderventil den Druck aus Gründen der Sicherheit und Effizienz entsprechend den Anforderungen der Anwendung. Es gibt drei Arten von Druckminderventilen.


Direktwirkende Druckminderventile. Die direktwirkenden Druckminderventile sind die einfachste Form dieser Ventile und arbeiten entweder mit einer flachen Membran oder einem Faltenbalg. Da es sich um eine eigenständige Konstruktion handelt, benötigt sie für den Betrieb keine nachgeschaltete externe Messleitung. Von den drei Ventiltypen ist dies das kleinere und wirtschaftlichere Ventil, das für schwache bis moderate Volumenströme ausgelegt ist. Die Genauigkeit von direktwirkenden Druckminderventilen liegt in der Regel bei ± 10 % des Sollwerts hinter dem Ventil.

Intern geregeltes, kolbenbetriebenes Ventil. Dieser Typ von Druckminderventil beinhaltet zwei Ventile in einer Einheit – ein Vorsteuerventil und ein Hauptventil. Die Konstruktion des Vorsteuerventils ähnelt der des direktwirkenden Ventils. Das aus dem Vorsteuerventil ausströmende Medium wirkt auf die Oberseite eines Kolbens, der das Hauptventil öffnet. Diese Konstruktion nutzt den Einlassdruck, um ein großes Hauptventil zu öffnen als andernfalls direkt geöffnet werden könnte. Daher liegt eine größe Kapazität pro Leitungsgröße und größere Genauigkeit (+/- 5 %) als beim direktwirkenden Ventil vor. Wie bei direktwirkenden Ventilen wird der Druck intern erfasst und macht damit eine externe Messleitung überflüssig.

Extern geregelte Druckminderventile. Bei diesem Typ ersetzen Doppelmembrane den Kolbenantrieb der intern geregelten Ausführung. Dieser erhöhte Membranbereich kann ein großes Hauptventil öffnen und eine höhere Leistung pro Leitungsdurchmesser als das intern geregelte Ventil ermöglichen. Darüber hinaus sind die Membranen mit einer Genauigkeit von ± 1 % empfindlicher gegenüber Druckschwankungen. Diese höhere Genauigkeit beruht darauf, dass die Messleitung außerhalb des Ventils angebracht ist, wo weniger Verwirbelung herrscht. Das Ventil bietet zudem die Flexibilität der Verwendung von Vorsteuerventilen mit verschiedenen Steuermedien (d.h. Druck, Temperatur, Luftlast, Elektromagnet oder Kombinationen).

 

 

 

 

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