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Glockenentwässerer

Glockenentwässerer
Für Lasten bis 2948 kg/h . . .
Drücke bis 45 bar

Armstrong-Glockenableiter sind für Systeme ausgelegt, in denen Schweröl und Schmutz auftreten können. Die vergrößerte Entlüfterglocke mit einem Reinigungsdraht (BVSW) ermöglicht freie Strömung durch den Glockenentlüfter und Auslass durch die Bohrung oben im Ableiter.

 

 

Glockenentwässerer Serie BVSW

für Druckluftsysteme

für Schweröl-/Wasser-Einsatz

 

Glockenableiter mit Glockenentlüfter-Reinigungsdraht (BVSW) sind für Systeme mit Schweröl oder Wasser ausgelegt. Es wird eine Glocke verwendet, da sich das Ablassventil oben befindet. Somit wird Öl zuerst abgeleitet und das Ableitergehäuse ist jederzeit fast vollständig mit Wasser gefüllt.


Dieser Draht mit 1,6 mm Durchmesser schwingt frei vom Ableiterdeckel und geht weiter durch den Glockenentlüfter. Seine Aufgabe besteht darin, die Verkleinerung der Entlüftungsöffnung durch Ansammlung von Feststoffen oder Schweröl im Entlüfter selbst zu verhindern. Die Auf- und Abbewegung der Glocke hält den Entlüfter sauber und in voller Größe.

Funktionsweise von Glockenableitern
    Da es selten genügend Wasser gibt, um die Glocke schwimmen zu lassen und das Ventil zu schließen, muss der Ableiter bei der Inbetriebnahme oder nach dem Entleeren zur Reinigung vorgefüllt werden. Schritt 1 (siehe Zeichnung) zeigt den vorgefüllten Zustand „nach dem Betrieb“, wobei Öl oben in der Glocke und eine sehr dünne Schicht Öl auf dem Wasser im Ableitergehäuse steht.

    Wenn das Ventil in der Rohrleitung zum Ableiter geöffnet wird, tritt Luft in die Glocke ein und verdrängt Flüssigkeit. Ist die Glocke zwei Drittel mit Luft (siehe Zeichnung) gefüllt, erhält sie Auftrieb und schwimmt. Dies schließt das Auslassventil. Wenn die Glocke steigt, entfernt der Entlüfterreinigungsdraht Öl und eventuellen Schmutz vom Glockenentlüfter. Sowohl Flüssigkeit als auch Luft im Ableiter haben vollen Leitungsdruck, daher kann keine Flüssigkeit oder Luft mehr in den Ableiter gelangen, bis einige Flüssigkeit oder Luft durch das Auslassventil entweicht. Statischer Druck zwingt Luft durch den Glockenentlüfter. Die Luft steigt oben zum Ableiter und verdrängt Wasser, dass unten in die Glocke einströmt, um Luft zu ersetzen, die durch den Entlüfter geht. Sobald die Glocke weniger als zwei Drittel voller Luft ist, verliert sie an Auftrieb (siehe Zeichnung) und beginnt, wie in Schritt 3 gezeigt am Ventilhebel zu ziehen.

    Es ist zu sehen, dass der Flüssigkeitsstand oben im Ableiter gefallen und der Flüssigkeitsstand in der Glocke gestiegen ist. Das von der Luft verdrängte Volumen an Wasser gleicht genau der Menge Wasser, die in die Glocke eingeströmt ist. Während dieses Teils des Arbeitszyklus, in dem das Ventil geschlossen ist – Schritte 2 und 3 – sammeln sich Wasser und Öl in der waagrechten Leitung vor dem Ableiter. Wenn die Glocke etwa zwei Drittel mit Flüssigkeit gefüllt ist, übt sie einen ausreichenden Zug auf den Hebel aus, um das Auslassventil anzulüften.

    Zwei Dinge geschehen gleichzeitig (siehe Zeichnung): a) Die aufgestaute Luft oben im Ableiter wird sofort abgelassen, gefolgt von Öl und allem Wasser, das in den Ableiter strömt, während das Ventil angelüftet ist. b) Der Druck im Ableitergehäuse sinkt etwas ab, wodurch die aufgestaute Flüssigkeit in der waagrechten Leitung in den Ableiter strömen kann. Luft verdrängt Flüssigkeit aus der Glocke, bis sie schwimmt und das Auslassventil schließt und damit den in Schritt 2 gezeigten Zustand wieder herstellt (siehe Zeichnung).

    Ist der volle Auftrieb wieder hergestellt, ist die Ableiterglocke zwei Drittel mit Luft gefüllt. Öl, das eingetreten ist, während der Ableiter offen war, fließt unter die Unterseite der Glocke und steigt über das Wasser im Ableitergehäuse. Der Ableiter lässt normalerweise kleine Mengen Luft mehrere Male pro Minute ab.

 

 

Produktlösungen

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